Das Ende von Altis (RP-Story zur Serverumgestaltung)

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    • Das Ende von Altis (RP-Story zur Serverumgestaltung)

      Wir schreiben den 09.04.2017. Altis ist nur noch ein Haufen qualmender Ruinen. Viele sind tot und es werden noch viel mehr werden. Aber ich sollte von vorne anfangen...

      Mein Name ist Dr. Lorenz, ich bin... ich war Leiter des Rettungsdienstes auf Altis. Ich hatte alles für ein schönes Leben, eine kleine Familie und ein eigenes Haus in Almyra. Altis war wohl nie der perfekte Ort, hohe Kriminalität war schon immer ein Problem, aber in letzter Zeit schien alles etwas ruhiger geworden zu sein. Nachdem eine Eskalation zwischen Armee und Rebellen Anfang letzten Jahres noch einmal abgewendet werden konnte machte sich leichte Entspannung breit. Alles ging sehr schnell, Gebietskontrollen wurden aufgehoben, Stützpunkte geschlossen. Die Rebellen gaben ihre Waffen ab, wobei einige meinten, dass da noch mehr sein müsste. Leider behielten sie recht. Da war noch mehr. Noch viel mehr.
      Nachdem bei einem Anschlag im Januar der gemäßigte Rebellenführer Atalak getötet wurde spannte sich die Situation wieder an. Es bildeten sich wieder Untergrundgruppen, schnell kam es zu ersten Gefechten im Südosten der Insel. Diesmal griff die NATO jedoch durch und schon bald waren die Rebellen in die Ecke gedrängt. Was dann passierte hätte ich niemals auch nur für möglich gehalten...
      Es war der Abend des 07. April, also vor zwei Tagen. Ich war mit meiner Familie zu Hause beim Abendbrot, als wir es in den Nachrichten sahen. Mir gefror fast das Blut in den Adern.



      Ich machte mich gleich auf den Weg ins Krankenhaus, um alle zusammenzurufen. Die meisten hatten die Bilder ebenfalls schon gesehen und waren kurz nach mir da. In gespenstischer Stille verfolgten wir die weiteren Bilder. Ein General wurde interviewt, er wusste auch nicht woher diese Dinger gekommen sind, sagte aber, dass man erst mal die Situation genau analysieren wolle. Später wurde gemeldet, dass noch weitere Raketen entdeckt wurden. Der General wurde gefragt, wie groß die Zerstörungskraft der Raketen denn sei, ob Almyra ernsthaft gefährdet ist. Fast schon lächerlich wirkte die Sorge um die Prestigestadt jetzt. Die Antwort hat wohl allen die Ernsthaftigkeit der Situation bewusst gemacht. Dass man aktuell nicht wisse, welche Art Sprengkopf die Raketen trügen, aber diese alten russischen Raketen auch nuklear bestückt sein könnten. Ich erinnere mich noch, dass Burns, unser Kollege von der Feuerwehr, aufstand und die Strahlenschutzanzüge holte. Wir würden dann doch die Ersten sein, sagte er. Wir fingen also alle an uns auf das schlimmste vorzubereiten. Mitten in unseren Vorbereitungen kam eine neue Eilmeldung. Alle sollten aus den Städten evakuiert werden, die NATO hatte gesicherte Lager in aller Eile hochgezogen und keine 10 Minuten später rollten die ersten LKW durch Almyra, begleitet von Luftabwehr und aufkommender Panik. Mittlerweile glaubte kaum noch einer an eine friedliche Lösung.
      Wir richteten grade noch unser Lazarett in einem Lager nördlich von Kore ein, als die Sirenen losheulten. Jeder wusste was dies bedeutete, dennoch drängten wir uns dicht um den kleinen Fernseher. Der kurze, sich endlos wiederholende Film der Drohe brannte sich tief in mein Gedächtnis.



      Abrupt riss mich der Schrei einer Frau aus meiner Abwesenheit, sie stand vor unserem Zelt und zeigte panisch in den Himmel. Ich sah mehrere Spuren in hohem Bogen, einige davon kamen auch in unsere Richtung. Plötzlich ich hörte hinter mir das Surren der Luftabwehrstellung, aber das Geschütz blieb stumm. Ein Offizier kam zu uns und sagte, dass wir keine Angst haben bräuchten, die Raketen würden wohl nach Kavala fliegen. Dass ich mich danach sicherer fühlte kann ich nicht behaupten.
      Dann ging alles ganz schnell. Der Himmel färbte sich gleißend hell, der Boden zitterte, dann sah ich hinter dem Berg dem Atompilz aufsteigen. Es sollte nicht der Einzige bleiben...



      Wir wurden von Soldaten in befestigte Zelte geleitet, dort wären wir vor der Strahlung sicher, sagte man uns. Die Nacht zog an mir vorbei wie im Flug, Kampfjets rasten über uns hinweg, LKWs brachten weitere Evakuierte, Verletzte und Tote. Am frühen Morgen teilte man uns mit, dass die komplette Insel wegen der Strahlung evakuiert wird, der Wind hatte aufgefrischt. Wir wurden nach und nach zum Flughafen gefahren und in die dort wartenden Maschinen verfrachtet. Ohne weitere Zwischenfälle flogen ich mit meinem Team in einer der letzten Maschinen zum Festland. Die Rebellen schienen offensichtlich kein Problem mehr zu sein, der Schaden aber war unumkehrbar.

      Doch was nun? Wie sollte es weitergehen? Es machte sich nach dem Schock schnell Ernüchterung breit, die Stimmung drohte schon wieder fast zu kippen, als eine Lösung gefunden wurde. Der Herr im Anzug sagte, dass sein Land qualifizierte Arbeitskräfte suche und genug Platz alle mal für uns alle wäre. Und so bestiegen wir ein weiteres Mal das Flugzeug, von wo ich nun grade auch diesen Eintrag schreibe. In Kürze werden wir nun landen, dann erwartet uns ein vollkommen fremdes Land mit neuen Abenteuern und Herausforderung.

      Also, passt auf euch auf und schickt mir doch mal eure schönsten Fotos!

      Oh, jetzt hätt' ich ja fast vergessen den Zielflughafen euch zu verraten. Ladies and Gentleman, in Kürze erreichen wir Sydney, Australien!




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      Ich hoffe ihr seid genauso gespannt auf die neue Karte wie wir. Wir werden euch demnächst noch mit mehr Informationen versorgen, denn es hat sich nicht ausschließlich die Karte geändert. Es wird auch noch einige (dauerhafte) Beiträge geben, in denen wir z.B. die Farmrouten erklären werden.

      Phil und Serverteam
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      Rettungsdienstleitung // Moderator // Forenhelfer

      Quae medicamenta non sanant, ferrum sanat; quae ferrum non sanat, ignis sanat; quae vero ignis non sanat, insanabilia reputari oportet.

      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." - Albert Einstein
    • Hallo liebe Mitbürger:


      Wir die Feuerwehr können euch berichten, das heute unsere neue Trage angekommen ist.
      Das Fahrzeug mussten wir jedoch leider aufgrund von Problemen der Inneneinrichtung auf ungewisse Zeit zum Hersteller zurück schicken.


      Ihr agentax GMBH für Feuer und Rettungsmittel
      Mit freundlichen Grüßen Joachim Pfeifer

      Medic und Designer im ZoggaZ Team


      Es kommt nicht darauf an wie neu deine Uniform ist, sonder was du an Medizinischem Wissen und Können drauf hast. :)